Exchange is about learning- learning how to live

Montag, 25. August 2014

Rückblick auf meinen amerikanischen Traum/ Throwback to my American dream


An meine liebsten Daheim aber auch an meine Follower,

 
erst einmal tut es mir leid, dass ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe und vor allem nicht über meine letzten zwei Monate in den USA berichtet habe, wo sie ja eigentlich mit Prom (Abschlussball), Graduation (Abschlussfeier) und meiner Heimreise vielleicht eine der spannendsten Monate meines Schüleraustauschs waren. Mittlerweile könnte ich mir dafür selbst in den Hintern treten, dass ich nicht geschrieben habe, denn ich kann mich leider nicht mehr an alles erinnern, was im Zeitraum von Ende April bis Anfang Juni 2013 alles passiert ist. Es wäre also auch für mich richtig schön auf diesem Blog noch einmal in alten Erinnerung schwelgen zu können, doch vielleicht sind es auch am Ende die Erinnerung, die nur ich in meinem Herzen trage und nicht unbedingt mit jedem geteilt habe, die „My American Dream“ zu etwas ganz besonderem, einzigartigem und unvergesslichem machen.
Aber über die Hauptattraktionen wie Prom, Graduation und natürlich auch meine Heimreise möchte ich trotzdem noch gerne kurz erzählen (auch wenn kurz nicht unbedingt meine Stärke ist)!

Zuerst einmal zu Prom: Ein Event, dass immer total farbenfroh, glamourös und als DAS amerikanische Ereignis schlecht hin im Fernseh dargestellt wird und ich muss sagen, Prom war unvergesslich und wird es auch immer bleiben! Die Atmosphäre an dem Abend war großartig. Die Juniors (11.Klässler) haben für uns Seniors (12.Klässler) einfach einen wundervollen Abend in einer Scheune mit tausenden von Lichtern vorbereitet. Den Nachmittag habe ich mit meinen Mädels verbracht und dann haben wir uns zusammen fertig gemacht und sind dann mit den Jungs zum Dinner gegangen, bevor es zum Abschlussball ging. Es war einfach wie in einem typischen amerikanischen Film! Meinen letzten amerikanischen Ball werde ich vermutlich nie vergessen, denn es war wie ein Traum, der wahr wurde. Nach dem Ball ging es dann noch mit meinen Freunden zu Denny’s, um den Abend noch typisch amerikanisch ausklingen zu lassen.
Nun zu Graduation: Dieser Tag war einfach eins der Ereignisse schlecht hin. Als ich mit meiner Walking Partnerin Carina die Treppen von der High School aufs Footballfeld hinunter gegangen bin und um uns herum tausende von Menschen waren, die uns alle betrachtet haben in unseren „wunderschönen“ Outfits, wie wir den letzten Schritte machten, bevor wir die High School endgültig verlassen durften, war unglaublich. Die letzten Monate sind einem durch den Kopf gegangen und als ich dann mein Zeugnis in der Hand hatte, war ich einfach nur unglaublich stolz. Stolz darauf, dass ich es geschafft hatte. 10 Monate in einem fremden Land, dass mir zu dem Zeitpunkt auf einmal so vertraut war, 10 Monate ohne meine Freunde und meine Familie in Deutschland, sondern bei einer anfangs vollkommen fremden Familie, die mich aber dann bei sich aufgenommen hat, wie als wäre ich ein Teil ihrer Familie (und es war unglaublich schön 10 Monate lang die Jüngste in der Familie zu sein :D) und bei denen ich mich am Ende unendlich wohl gefühlt habe, sodass ich sie heute täglich vermisse und auch meine mittlerweile amerikanischen Freunde habe ich in mein Herz geschlossen und möchte sie nie wieder missen. Doch ganz besondere Erinnerungen kamen mir in den Sinn als ich zu meiner Walking Partnerin Carina (Austauschschülerin aus Norwegen)  hinüber sah. Ich habe an all die Momente denken müssen,  die ich gemeinsam mit ihr und den anderen Austauschschülerinnen, Cathi und Grace, durchlebt habe. Probleme, die wir als Austauschschüler das ein oder andere Mal geteilt haben und gemeinsam durchlebt haben, aber auch all die witzigen Moment, die wir gemeinsamen verbracht haben. Meine Mädels sind mir in dieser Zeit unglaublich ans Herz gewachsen und ich wüsste nicht, wie mein Austausch ohne sie gewesen wäre. Jeden Tag bin ich unendlich dankbar dafür, dass wir immer noch Kontakt haben und dass ich Carina sogar schon wiedersehen durfte. Sie haben meine Zeit in Amerika sehr geprägt und mich jeden Tag ein bisschen mehr Zuhause fühlen lassen.
Und nun zu dem vermutlich traurigsten Moment meines Schüleraustauschs: Meine Heimreise!

Meiner Meinung war die Heimreise tausendmal schlimmer als meine Reise in die USA, denn als ich in die USA geflogen bin, wusste ich, dass ich meine Familie und meine Freunde wiedersehen würde, doch als ich mich in Amerika verabschieden musste, da hatte ich einfach keine Ahnung ob oder wann ich alle wiedersehen würde. Zudem wusste ich, dass ich mich verändert hatte und ich hatte unglaubliche Angst davor, wie die „neue Alina“ in meiner Heimat ankommen würde, doch auf der anderen Seite habe ich mich unglaublich gefreut alle wiederzusehen. Ich habe tausende von Tränen geweint, als ich mich von meiner Gastfamilie und meinen Freunden verabschiedet habe, doch als ich dann in Denver zwischen gelandet bin, da habe ich mich einfach nur noch unendlich gefreut und wollte einfach nur, dass die 11 Stunden Flug auch wie im Flug rum gehen würden, doch das war leider nichts. Der Flug von Denver nach Frankfurt war der schlimmste Flug meines Lebens und ich habe wirklich keine Probleme mit dem Fliegen. Erstens war ich aber auf dem Flug vollkommen eingeengt und zweitens wollten diese 11 Stunden nicht vorbei gehen! Doch als ich dann in Frankfurt mit meinen lediglich drei Koffern :D durch die letzte Tür ging und meine Familie und meine Freunde mit Willkommensschildern sah, da war ich einfach unendlich glücklich wieder in meiner vertrauten Umgebung zu sein und Amerika war für einen ganz kleinen Moment vergessen. Das Einleben war am Anfang noch etwas holprig, doch nach den ersten paar Monate hatte ich zwar nicht mein altes Leben zurück, denn einiges hatte sicher verändert und vor allem ich, doch ich wusste, ich bin wieder Zuhause. Heute, nachdem ich jetzt seit über einem Jahr Zuhause bin, weiß ich, dass ich keine bessere Entscheidung für mich persönlich hätte treffen können, als für 5 Monate in die USA zu gehen und vor allem auch die Entscheidung auf 10 Monate zu verlängern, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Amerika hat mich geprägt und zu der Person gemacht, die ich heute bin. Ich habe mein Zuhause, meine deutschen Freunde und meine Familie schätzen gelernt und bin in unendlich dankbar für die Unterstützung, die sie mir gegeben haben während meines Auslandsaufenthaltens. Meiner Familie bin ich dankbar für jedes sonntägige Skype-Gespräch aber auch für ihre finanzielle Unterstützung, denn ohne meine Eltern wäre mein Traum vermutlich niemals wahr geworden. Und meinen Freunden? Meinen Freunden bin ich dankbar dafür, dass sie sich teilweise die Nächte um die Ohren geschlagen haben, um sich mein Gejammer anzuhören, aber auch für die teilweise fast tagelangen Skype-Gespräche in denen immer die wichtigsten News ausgetauscht wurden. Danke, dass ich dank euch immer wusste, was Sache in der Heimat war und dass ihr mich vor allem auch nach Amerika wieder so in euerer Mitte aufgenommen habt! Nach einem Jahr in der Heimat denke ich oft an mein Auslandsjahr zurück und vermisse meine Gastfamilie und unsere familiären Ausflüge oft, doch ich weiß, dass ich sie irgendwann wiedersehen werde. Jeden Tag freue ich mich, wenn ich ein Bild von meinen amerikanischen Freunden geschickt bekomme und auch meine Austauschmädels werde ich nie vergessen und bin unglaublich dankbar dafür, dass wir immer noch Kontakt habe und dass ich Freunde habe, die in der ganze Welt leben egal ob in Oslo, Bangkok, New York City oder doch in Ontario (Oregon).  Amerika war immer mein Traum für über sechs Jahre, den ich mir dann endlich 2012 erfüllen konnte und auf den ich 2014 unglaublich stolz bin. Die USA haben für eine kurze Zeit mein Fernweh besiegt und sind jetzt ein zweites Zuhause für mich, doch mittlerweile kommt es wieder langsam ans tageslicht und ich freu mich jetzt schon, wenn ich mein Abi in der Tasche habe und dann wieder die große, weite Welt erkunden kann J
Also zum Schluss bleibt mir nur noch eins zu sagen; Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!



Grace, Carina, Ich  & Cathi. My American Girls
 


My Girls before Prom
 


Norway, Germany and Thailand. International friendships are the best!
 

Prom at the fairgrounds

Prom!

Auf dem Weg zum Footballfeld mit Carina

I did it!

OHS Class of 2013!


Auf ein letztes Mal zu Jolts mit einigen meiner Lieben kurz vorm Heimflug!

 

And now to all my international lovelies!
I just described the main points of my last months in America to my family and my friends in Germany and told them thank you and now it is time to say thank you to you guys.
In August 2012 I came to America and I did not really know what to do and neither what to expect. I actually was scared because once I got my host family, I knew about all their animals and before August 2012 animals really were not my favorite, but somehow I knew that I had to overcome my fear and I did! Going on my first horseback ride with Chris and Teresa was probably one of the craziest things I have ever done and if I had not posted pictures maybe there would not be anyone right now believing I would go riding. And guess what? I had a blast! I started loving all the animals around me and also the people around me. The Johnston’s are such a loving family and by now I real feel like I am a member of them! They made my year real special and I am so thankful for everything they did for me! They showed me what a family life is like and that is one of things I will never forget and appreciate most! I wish I could talk to you guys every day or maybe ever week but as your life and my life is so busy, I learned to enjoy every single message I get even though they are not regular. Rather more, I want to say thank you to all my friends. Say thank you for talking me for lunch, going to Jolts or Kiwi Loco, shopping in Boise or just hanging out! I always had an amazing time and I will never forget all these moments we share. As I said before in German a special thanks goes to Cathi, Carina and Grace. Sharing an exchange year with you guys makes me feel really special and I love to think about all the sad but also about all the happy moments we got to enjoy together! I am always happy seeing you on Snapchat, Instagram and so and I just love to know that we will always have close relationship even though we cannot see each other every day. Now in 2014 I definitely can say that I had an awesome time and I am unbelievably thankful for every single person I met. Everyone means a lot to me and everyone has a special place in my heart as a little memory of my exchange year, my American dream! And as I said before in German: Don’t dream it. Do it because you probably will have the time of your life!

Samstag, 13. April 2013

March & finally Spring Break :)


Hallo meine Lieben :)

mittlerweile ist es schon April und meine Austausch neigt sich dem Ende zu. Auf der einen Seite freue ich mich wieder nach Hause zu kommen und wieder bei meiner Familie und Freunden sein zu können, aber ich bin mir auch zu 100% sicher,dass ich die USA, meine Familie und meine Freunde hier vermissen werde. Manchmal habe ich das Gefühl,dass eine Austauschjahr aus unendlich vielen Zwiespalten besteht und sich das für mich vermutlich auch nie wieder ändern wird,weil ein kleiner Teil von mir immer in den USA sein wird, doch ich versuche einfach die letzten paar Wochen in meiner zweiten Heimat zu genießen.


Der März war auf der anderen Seite ziemlich schnell vorbei und ich habe eigentlich auch ziemlich viel gemacht. Anfang März war ich erst einmal für vier Tage krank und konnte somit am ersten Montag und Dienstag nicht in die Schule gehen,aber als ich dann mittwochs wieder zurück kam, musste ich dann umso mehr nachholen und hatten dann nach der Schule mittwochs noch Glee und Tennis und donnerstags hatte ich dann nur Tennis nach der Schule.
Am Freitag bin ich mit meiner Kunstlehrerin, weiteren Kunstschülern und ein paar Freunden, die auch Kunst habe, zu einer Kunstauststellung nach LaGrande nach Tennis gefahren. Die Kunstausstellung war in der Eastern Oregon University und ziemlich viele Schüler wurden für ihr Kunstwerk geehert. Ich wurde auch für mein Kunstwerk "Tiger Year" geehrt, was mich super glücklich gemacht hat,weil ich meine Zeichnung persönlich überhaupt nicht gemocht habe.




Thailand und Deutschland vereint bevor der Kunstausstellung :)
Grace und Ich nach Tennis bevor wir nach LaGrande sind
Ich mit "Tiger Year" und meiner Urkunde von Eastern Oregon University

Samstags hatte ich dann Spring Flink(Spring Homecoming,Spring Formal). Eine weiterer Ball an meiner Schule. Für diesen Schulball wurde ich auch als Prinzessin nominiert und die Schule zu präsentieren, habe es dann aber leider doch nicht geschafft. Für Spring Flink war ich mit meinen Freunden bei Mackey's, dem Restaurant der Gasteltern von Cathi und Carina, essen und danach sind wir dann zur High School, wo Spring Flink stattfand.

Spring Flink :)
Ich bevor Spring Flink
Grace und Ich bei Mackey's
Cathi und Ich bei Mackey's
Grace, Cathi und Ich bei Spring Flink unter dem Motto Las Vegas

Am folgenden Montag musste ich dann wieder zurück zur Schule und nach der Schule hatte ich wie jeden Montag Glee Club und Tennis. Nach dem Tennistraining bin ich dann mit zu Grace und wir haben uns für Chor fertig gemacht, denn wir hatten unser erstes Konzert. Das Konzert hat Spaß gemacht und es war ein schöner Abend mit all den Chorleuten :)

Mein Elite Chor :)
Dienstags hatten wir dann unser erstes Tennisspiel, was auswärts war und somit kamen wir erst spät abends wieder nach Hause und mittwochs hatte ich dann wie immer mittwochs Glee Club und Tennistraining. Donnerstags musste ich dann nach der Schule zu Chor,weil ich dienstags wegen dem Tennisspiel nicht gehen konnte und dann hatte ich wieder Tennistraining bis 17Uhr. Freitags hatten wir dann einen Fundraiser für Glee Club. Fundraiser sind dafür da, um Geld zu sammeln und in diesem Fall war das Geld für Glee Club. Wir hatten eine Modenschau in der Cafeteria meiner Schule, wo wir Prom (Abschlussball nur für 11. und 12. Klässler) Kleider und Anzüge gezeigt haben. Am nächsten Morgen hatte ich von 9Uhr bis 12Uhr Chor und bin dann mit meinen Freundinnen nach Boise gefahren und meiner Gastmutter und ihrer Tante, denn die Tante von meiner Gastmutter und ihr Mann kam an dem Donnerstag zu Besuch. Sonntags nach der Kirche und nachdem wir alle zusammen Mittag gegessen hatten und Kuchen hatten,weil der Ehemann von meiner Gastmutter ihrer Tante Geburtstag haben, sind die beiden dann wieder nach Hause gefahren und meine Gastfamilie und ich mussten zu einem 4H- Horse meeting. Es war super langweilig,aber leider musste ich dahin,weil meine Gastmutter ja wollte,dass ich 4H-Horse mache,wo ich bis heute noch nicht hinkonnte,weil das Training an Freitagen ist und ich an den Tagen immer ein Tennisspiel habe. Montag und Dienstag waren dann ganz normaler Tag mit Schule, Glee und Tennis und mittwochs bin ich dann mit meinem Chor nach LaGrande gefahren,weil wir dort an einem Wettbewerb teilgenommen habe, um uns für den Oregon State Wettbewerb zu qualifizieren. Leider haben wir uns nicht qualifiziert,doch wir hatten einen tollen Tag in LaGrande. Freitags gab es dann endlich Osterferien und ich bin dann mit zwei Freundinnen nach der Schule zu Kiwi Loco und hatte dann Fahrstunde. Am Abend war Carina,Cathi,Grace und Ich vom Japan Club unserer Schule zum Bowlen eingeladen,weil der Club Austauschschüler von Japan für zwei Wochen hatte und sie wollten,dass die "Austauschschüler" von Japan von uns lernen wie das Leben als Austauschschüler in den USA ist.


Tennis Mädchen 2013 (ein Teil)

Selbst die Bowlingkugel muss PINK sein :)



Grace(Thailand),Ich,Carina(Norwegen) und Cathi(Deutschland) beim Bowling :)
 
Deutsche Power beim Bowlen :)
Meine Lieblingsaustauschschüler :)
Ich beim Bowlen :)

Samstag war dann der erste Tag von der Spring Break :) Wir haben das Haus auf aufgeräumt und sauber gemacht,weil gegen Abend meine Gastschwester kam,um ihren Geburtstag zu feiern und außerdem kamen noch die Verwandten von der Küste (meine Gastmutters Mutter Betty und meine Gastmutters Schwester Lisa und ihrem Mann Jeff und ihren Kinder Jordan,Jed,Justin und Bethany und Justins Freund Cameron). Somit haben wir dann Samstagabend den Geburtstag von meiner Gastschwester Ashley vorgefeiert und sonntags sind wir alle zusammen zu den Hot Springs anch der Kirche. Montags sind Teresa,July und alle Verwandten von der Küste und ich dann nach Brundage gefahren und Ski fahren zu gehen, doch leider konnte ich wegen meinen Knien nicht gehen,was sich dann in Brundage herausgestellt hat,doch ich hatte trotzdem einen halbgwegs schönen Tag im Schnee. Dienstags sind wir ins absolute nirgendwo gefahren,wo wir dann bei hohen Temperaturen in der Wüste wandern waren,aber eigentlich hat es Spaß gemacht. Mittwochs bin ich dann morgens mit meiner Gastmutter und meiner Gastoma morgens zu Walmart und auf einmal hat mich meine Gastoma gefragt ob ich nicht mit ihr und allen anderen zurück an die Küste kommen möchte,weil die Platz im Auto haben würden und ich somit dann Ostern mit ihnen verbringen könnte und dann nach Ostern wieder zurück nach Ontario gehen könnte. Ich hatte mich super über das Angebot gefreut,weil als ich über Thanksgiving an der Küste war, habe ich mich einfach in die Oregon Coast verliebt und wollte unbedingt noch einmal dort hin bevor ich wieder nach Hause muss, und auf einmal kam meine Chance,doch ich hatte keine Ahnung wie ich wieder nach Hause kommen sollte. Als ich von Walmart nach Hause kam, haben wir dann mit allen geredet und ich habe nach Flügen geguckt,doch irgendwie hat alles nicht so funktioniert,wie ich es wollte. Den restlichen Tag haben wir dann mit reiten verbracht und donnerstags war es dann soweit und ich muste mich entscheiden, ob ich mit an die Küste wollte oder nicht und ich habe JA gesagt. Ich hatte keine Ahnung wie ich wieder nach Ontario kommen würde,aber ich wusste,wenn ich diese Chance nicht nutzen würde,dann würde ich vermutlich so schnell nicht mehr an die Küste gehen können.





Alle in den Hot Springs :)
Beim Ski fahren in Brundage
Kleiner Teil vom Skigebiet in Brundage
 

Beim Wandern in der Wüste :)
Bethany und Ich im Nirgendwo
Reitsaison hat wieder angefangen :)
Ich beim Reiten
Mein Pferd Ghost und Ich
 
 
 
 
Oregon Coast


Memories made at the beach last a lifetime !

Somit habe ich mich dann donnerstags spontan dafür entschieden an die Küste zu fahren und in gewisser Weise hat ich keine Ahnung wie ich wieder zurück nach Ontario kommen würde. Wer mich kennt,der weiß,dass ich so etwas normaler Weise niemals machen würde und ich weiß auch ehrlich gesagt bis heute noch nicht,was damals in mir vorgegangen ist,aber ich weiß,dass ich eine wunderschöne Zeit hatte,die ich niemals vergessen werde. Um 10.38Uhr ging es Richtung Westen zur Oregon Coast. Man braucht zwischen 8 und 9 Stunden um von Ontario nach Tillamook zu fahren,aber das waren eindeutig gute Stunden,obwohl es mehr als neun waren, da wir als erstes bei einem Ort gehalten haben,wo Lachs aus dem Columbus River geholt wird,der dann verpflegt wird,damit er bis in den pazifischen Ozean schwimmen kann und nach Alaska und wieder zurück. Danach haben wir dann noch bei den Multnomah Falls gehalten und dann ging es nach Portland. Nach 20Uhr sind wir dann von Portland nach Tillamook gefahren und dann konnte ich mein Zimmer bei meiner Gastoma beziehen. Ich hatte ein riesiges Zimmer,was eigentlich aus zwei Zimmer bestand und mein eigenes Badezimmer. Es war super cool und dann konnte ich auch abends endlich meinen Flug von Portland nach Boise buchen und die Welt war perfekt:)

Multnomah Falls
Freitags habe ich dann den Tag mit meiner Gastcousine und Cousins verbracht und abends bin ich mit meiner Gastoma und meiner Gastcousine Bethany zu Cape Meares, der Strand an dem wir unser Beach- Haus hatten, als wir zum ersten Mal zur Küste sind. Wir haben dort den Sonnenuntergang gesehen und dann sind wir zu meiner Gasttante Lisa zum Abendessen und Bethany, Betty und Ich sind dann zu Bettys Haus und Bethany hat bei mir geschlafen.
Sonnenuntergang! :)
Sonnenuntergang am pazifischen Ozean :)
Bethany und Ich am Cape Meares Beach
Ein Austauschjahr ist der Augenblick, seine Flügel zu spannen und anzufangen zu fliegen. Aber gleichzeitig der Moment, die Wurzeln elastisch genug werden zu lassen!


Ich wusste,dass ich zurückkommen würde :)

 
Samstagmorgens haben Bethany und ich dann meiner Gastoma geholfen Dinge für Ostern vorzubereiten und dann sind wir zu Oceanside, da mein Gastcousins Justins Geburtstag freitags war und er sich gewünscht hat mit Freunden und Familie zu Oceanside zum Surfen zu gehen. Somit haben wir dann den ganzen Nachmittag am Strand verbracht und es war so warm,dass man Shorts und Tops anziehen konnte und manche Menschen sogar im Meer schwimmen waren. Am Abend haben wir dann ein Lagerfeuer am Strand gemacht und Hot Dogs und Marshmallows gemacht (soooo amerikanisch :D ) Nach unserem Tag am Strand bin ich dann abends mit Bethany und Betty noch zu Donna und Charly (Freunden von meiner Gasfamilie),die mich sehen wollten.

Oceanside, Oregon :)
Ein Tag am Strand :)
Bethany und ich am Strand :)

Lagerfeuer am Strand

Ich vermisse Dich Bubi!
Ich liebe Euch Mami und Papa =)
Sonnatags bin ich dann mit meiner Gastoma zu Lisas und Jeffs Kirche in Gariboldi zum Osterfrühstück und zum Gottesdienst und danach hatten wir dann mit Gastoma Betty,Donna,Charly und deren Tocher Anaya und meiner Gasttante, ihrem Mann und all meinen Gastcousins und Cousine Bethany Ostermittagsessen bei Betty und dann sind Justin,Bethany und Ich zurück nach Gariboldi zum Fischen. Abends war ich dann noch ein wenig bei meiner Gasttante Lisa und dann musste ich mich auch schon von den ersten verabschieden. Am 1. April habe ich dann die Eltern von meinem Gastvater besucht und bin dann mit Betty zur Tillamook Cheese Factory für Käse und Eiscreme und danach bin ich dann mit mit JC (der Frau von meinem Gastcousin) und Kaylee (einer Freudin,dich ich beim Winter Camp kennengelernt habe) Mittagessen gewesen und dann ging es auch schon nach Portland zum Flughafen. Der Abschied ist mir unglaublich schwer gefallen,weil ich die Küste und all die Verwandten dort einfach liebe und ich weiß,dasss ich so schnell nicht mehr wiederkommen werde. Ich hatte eine wunderschöne Zeit an der Küste und werde ich garantiert niemals vergessen und hoffe,dass ich wieder zurück kommen kann! 

Dienstag, 5. März 2013

Februar, february, febrero & février

Hallo :)
Hello :)
Salut :)
Hola :)
Salve :)

Mein Februar :)


heute mal die Begrüßung in fünf Sprachen ( 5 natürich zu Ehren meines Bruders :) Liebe Dich). Ja, es ist wahr Amerikaner sind total begeistert,wenn man während seiner Schulzeit mehr als eine Sprache lernt, was in Europa jetzt nicht wirklich etwas besonders ist. 

Aber nun zu meinem schon siebten Monat in den USA. Nach meinem Wochenende in McCall musste ich montags dann erst einmal den ganzen Tag eine Präsentation im Raum meiner Lehrerin für Spanisch über Deutschland halten. Der Vortrag kam zum Glück super gut an und hatte den Schülern gezeigt wie viel "einfacher" sie es hier an der High School haben. Am Dienstag musste ich dann sämtliche Sachen von Montag nachholen und hatte nach der Schule Chor und mittwochs bin ich zum ersten Mal nach der Schule zu Glee Club (ein Musical Club), wo ich mittlerweile für die Tänze verantwortlich bin :) Donnerstag habe ich dann nach der Schule mit meinen zwei Freundinnen Grace und Jazmyne nach der Schule Tennis gespielt, weil ich mich dafür entschieden habe während der Frühlingssaison an meiner Schule Tennis zu spielen. Während der Herbstsaison gab es für Mädchen Cheerleading, Volleyball, Cross Country (Rennen) und Fußball und eigentlich wollte ich Volleyball spielen,aber dafür kam ich leider zu spät im August hier an. Während der Wintersaison gab es dann nur Basketball und wieder Cheerleading für Mädchen und eigentlich wollte ich Cheerleading machen,aber die Cheerleader wollten keine neuen für die zweite Saison mehr aufnehmen, somit hatte ich dann beschlossen im Frühling Sport zu machen. Zur Auswahl standen mir dann Golf, Softball, Track & Field (Leichtathletik) und Tennis und ich habe mich dann somit für Tennis entschieden. Samstag war ich dann mit Jazmyne und Grace bei Kiwi Loco, wo wir Graces Geburtstag gefeiert haben, dann haben wir October Baby zusammen gesehen und hatten dann bei Jazmyne Dinner. An dem folgenden Sonntag war ich dann morgen erst in der Kirche und dann haben meine Gastmutter und ich Betty ( meine Gastoma) vom Flughafen abgeholt,weil sie uns besuchen kam. Am Abend kam dann meine Gastschwester Ashley mit ihrer Familie und wir hatten alle Dinner zusammen. 


Wähle deinen gefrorrenen Joghurt
Wähle deine Toppings :)
Zaubere dein Kiwi Loco :)
Grace und Ich bei Kiwi Loco :)
Happy Birthday Grace :*

Die folgende Woche hatte ich dann zum Glück nur drei Tage Schule,weil Donnerstag und Freitag Elternsprechtag war. Montags hatte ich nach der Schule bis 5Uhr Glee Club,dann musste ich bis kurz vor 7 zu einem 4H-Club meeting ( Ich werde ab April 4H- Horse machen,was im Prinzip nur bedeutet,dass ich Reitstunden haben werde) und um 19Uhr musste ich dann noch zu einem Senior Parent Meeting für die Schüler, die in der 12ten Klasse sind und ihren Abschluss dieses Jahr machen und deren Eltern. Ich mache zwar nicht meinen Abschluss,aber ich bin trotzdem in der 12ten Klasse,damit ich all die besonderen Dinge,die man als Senior (12 Klässler) macht, miterleben kann. Dienstags hatte ich dann wieder nach der Schule Chor und Mittwochs bin ich dann mit Tereas und Betty zum Elternsprechtag nach der Schule. Donnerstags hatte ich dann keine Schule und wir haben ein paar Sachen mit Betty erledigt und freitags haben wir sie dann wieder nach Boise zum Flughafen gebracht und waren danach ein wenig shoppen. Am Samstag haben wir uns dann mal um all die Pferde gekümmert,damit wir ab Ende März wieder reiten können und sonntags mussten wir dann nach der Kirche zum einem Geburtstag und sind danach noch zu den Hot Springs :)

Danach hat auch schon wieder eine neue Woche angefangen und ich hatte montags immer noch schulfrei wegen einem Feiertag und somit habe ich mit meinen Freundinnen Tennis gespielt. Dienstag hatte ich dann nach der Schule wie immer Chor und mittwochs nach der Schule bis 17Uhr Glee Club. Donnerstags haben wir dann nach der Schule die Kinder meiner Gasschwester Ashley abgeholt, die dann bis Sonntag bei uns waren,weil meine Gastschwester und ihr Mann nach Texas sind. Außerdem hatte ich donnerstags ein meeting für Tennis nach der Schule. Freitags kam dann meine Gastschwester Angie von Salem, die bis montags bei uns war und samstags kamen Freunde von meinen Gasteltern, die bis sonntags bei uns waren und mit denen wir samstags bei einem Basketballspiel von meiner Schule gegen ihren Ort waren und dann haben wir abends den Geburtstag von Angie und July vorgefeiert. Am Sonntag haben uns dann die Freunde meiner Gasteltern vor der Kirche verlasssen, dann sind wir zur Kirche und danach war ich mit Angie und July am Flughafen um Ashley abzuholen. Wir haben dann Familiebilder gemacht und haben alle zusammen gegessen und gegen Abend ist dann endlich ein wenig Ruhe in unserem Haus eingekehrt, nachdem Ashley und ihre Familie nach Hause sind und nur noch Angie bei uns war. 

La Familia


Meine Gasteltern :D
Geschwister :)




Und da sind wir auch schon bei der letzten Woche im Februar angekommen. Montags hatte ich nach der Schule Glee Club und ich musste zum einem Kleidergeschäft, um ein Kleid für unsere Modenschau im März anzuprobieren, die dafür gedacht ist, Geld für den Club zu sammmeln und Werbung für das Geschäft zu machen, damit Schüler von unserer Schule ihre Kleider und Anzüg für Prom( dem großen Abschlussball) dort kaufen. Ich werde ein lange hellgrünes Kleid mit viel Glitzer tragen und freue mich schon super drauf. Nach der Anprobe war ich dann noch ein wenig bei Jolts & Juice (Café) und dann ging es wieder zum Flughafen,da Angie wieder nach Salem geflogen ist.Nachdem wir am Flughafen waren haben wir noch bei einem Sportgeschäft angehalten und kamen dann erst super spät nach Hause. Am nächsten Tag hatte ich dann nach der Schule wieder bis 15.45Uhr Chor und dann ab 15.45Uhr bis 17Uhr Tennis,weil am 26. Februar Tennissaison angefangen hat und somit habe ich jetzt jeden Tag von 15.45Uhr bis 17Uhr Tennistraining. Tennis hat super viel Spaß gemacht:). Abends haben wir dann noch denn Geburtstag von meinem Gastbruder gefeiert und mittwochs hatte ich dann zum Glück Early Release Day und es gab eine Pizzaparty für Seniors, weil die durch verschiedene Aktionen im Januar die meisten Spirit Points hatten (ja, das Leben an einer High School ist anders,aber es macht Spaß). Nach der Pizza Party haben ich dann Bilder mit meinen Freunden für die Senior Slide Show gemacht, die kurz vorm Ende des Schuljahrs  bei einer Versammlung gezeigt wird, damit jeder weiß,wer in dem Jahr Abschluss macht. Dann sind wir (meine Freunde und Ich) zu Jolts & Juice, wo wir gewartet habe bis Tennistraining angefangen hat und dann hatten Jazmyne, Grace, Cathi und Ich Tennis bis 17Uhr. Insgesamt sind wir fast 30 Mädchen, die Tennis spielen. Donnerstag hatten wir dann Tennis in der Halle,weil es drauß geregnet und geschneit hatte und wir hatten Training mit den Jungs,weil der Coach von den Jungs nicht da war und dem Training bin ich dann mit meiner Gastfamilie und Jazmyne zu einem Konzert nach Boise. Ich war dann so um 2Uhr im Bett und super froh,dass ich am nächsten Tag nach der Schule nur mein Kleid für Chor anprobieren musste und nicht noch Training hatte, sondern einfach nur nach Hause konnte. Den Samstag habe ich dann fast nur mit dem Nachholen von Schlaf verbracht und ein paar Erledigungen in der Stadt gemacht und abends hatten wir noch ein Treffen in der Kirche für die Band, die nach Ostern singen soll. Sonntag hatte der Damenchor, wo ich ein Teil von bin, in der Kirche gesungen und dann bin ich mit meiner Gastmutter ein Kleid für meinen Schulball am kommenden Samstag kaufen gegangen. 

Ich, Jazmyne, Andrew, Cathi, Carina & Grace
My Girls :)
Ersten Sonnenstrahlen =)
Rock and Worship Roadshow Konzert in Boise Taco Bell Arena :)
Jazmyne und Ich während dem Konzert :)

Zum guten Schluss habe ich noch ein paar Bilder von meiner High School, damit ihr alle sehen könnte, wo ich die meiste Zeit meines Austauschs verbringe :) 

Willkommen zum Zuhause der Tiger :)
High School
Haupteingang
Footballfeld
Meine High School
Sciene Hallway
Main Hallway (ganz und rechts im Bild ist mein Locker in rot)
Foyer
Cafeteria

Das ist ein kleiner Teil meiner High School und da ich zwischen Schule und Tennis ab sofort immer ein wenig Zeit haben, um Bilder von meiner Schule zu machen,werden sicher noch manche folgen. ( vielleicht auch mal ein Video ;) ) 






Liebe Grüße aus den USA :)